Kretisches Vergnügen

Der klassische kretische Salat

Μια βραδιά στιν Κρήτη δεν ειχα πάρα πολύ όρεξη, και η Ελενι μου έκανε αυτό στιν κουζίνα της. Το γευσει ήτανε εξερετικος, με όλα τα φρεσκα λαχανικά, και ετσι η σαλάτα εχει ταξιδεψα στιν Γερμανια μασι μου. Σίμερα, δεν ειμαι σίγουρι να τα Ελλενικά μου ειναι όλα σοστό…

In Kreta ist alles ein bißchen anders als im Rest Griechenlands. Auch die Salate fallen bisweilen etwas üppiger aus, so wie dieser hier. Die Grundlage bildet der typische „Dorfsalat“ (der Xoriatikí), der ja auch außerhalb Griechenlands bekannt ist, aber vor allem soll dieser Salat satt machen. Das ist übrigens eine nette lokale Umschreibung für „wir haben noch Sachen im Kühlschrank, die müßten weg, und ich habe heute auch keine Lust, 3 Vorspeisen vorzubereiten. Außerdem hatte der Metzger schon zu…“

Diesen Salat hat mir einen Abend die liebe Eleni in ihrer Küche noch schnell zusammengewirbelt. Das Aroma und die Vielfalt haben mich beeindruckt, und so ist der Salat halt mit mir nach Hause gereist und findet sich nun auch an manchen Tagen auf unserem Tisch.
Richtig gut wird er übrigens – und das ist eine prima Resteverwertung – wenn noch Kartoffeln vom Vortag übriggeblieben sind – denn die gehören hier unbedingt hinein. Falls nicht, dann bitte gerade kochen.

Für zwei sehr hungrige Esser brauchen wir:

2 dicke Tomaten
1/3 Salatgurke
1 Spitzpaprika
1 Zwiebel
1-2 Handvoll Kartoffeln, gewürfelt
2 Eier, hartgekocht
1 kleine Handvoll schwarze Oliven
1 EL Kapern
einige Artischockenherzen (Dose) nach Gusto
100 g Manouri (kein Feta!)
2 EL gehackten Dill
reichlich Olivenöl
1 TL Oregano
Salz, Pfeffer
Schwarzkümmelsaat

Als allererstes bitte Kartoffeln kochen, wenn keine als Rest vom Vortag verblieben sind. Die müssen nämlich noch etwas auskühlen, bevor sie in den Salat kommen. Die Eier ebenfalls direkt zu Beginn kochen weil… siehe Kartoffeln…

Tomaten, Gurken und Paprika werden in etwa gleich große Stücke geschnitten, die Zwiebel in Halbringe. Die Artischockenherzen werden leicht abgespült, gut abgetropft und geviertelt. Dazu kommen die Oliven und Kapern sowie der Dill. Dies alles wird in einer Schüssel locker vermischt, und mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Nun auf einer Servierplatte, einem großen Teller oder in einer breiten Schüssel die Kartoffeln als kleinen Berg in die Mitte geben. Darumherum wird das restliche Gemüse schön drapiert. Die Eier werden nach Belieben in Scheiben oder Sechstel geschnitten und rundherum aufgelegt. Dann kommt der Manouri, locker mit den Fingern zerbröselt, auf die Mitte. Das Ganze wird mit Oregano bestreut.
Zum Schluß kommt reichlich Olivenöl über den Salat – bitte nicht geizig sein, und auch ein gutes Öl verwenden (das versteht sich doch von selbst, oder?). Jetzt noch ein etwas Schwarzkümmelsaat darüber, damit’s auch hübsch aussieht, und den Salat keinesfalls lange stehen lassen – die Gurken und Tomaten ziehen sehr schnell Wasser, und dann wird’s matschig.
Ein guter Ouzo oder ein richtiger kretischer Raki schmeckt dazu übrigens besser als jeder Wein.
Καλη όρεξη!

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