Auf der Alm…

… da gibt’s Hirtenmaccheroni

Wenn man so richtig schön gewandert ist – durch die Südtiroler Bergwelt halt, denn dort ist das Gericht zuhause – und kommt dann endlich an eine Hütte, dann ist ein Teller Hirtenmaccheroni das Beste, was einem passieren kann. Robust, lecker und aromatisch – und im Prinzip steckt da nicht viel Arbeit dahinter. Eine halbe Stunde reicht aus und sorgt für den kleinen Glücksmoment nach Feierabend.

Für zwei fröhliche Wandersleut nehmen wir:

180 g Penne
1 dicke Zwiebel, fein gewürfelt
200 g gemischtes Hackfleisch
3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
1 EL Tomatenmark
150 g Champignons, geviertelt
100 ml Weißwein, trocken und solide
100 ml Sahne
1 Tasse Erbsen
Salz, Pfeffer
reichlich Majoran
ordentlich Blattpetersilie, fein gehackt
50 g rechtschaffener Bergkäse, gerieben

In der Zeit, wo das Nudelwasser schon mal aufkocht, lassen sich prima die Zutaten kleinschnipseln. In einer breiten Pfanne dann etwas Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln kurz anschwitzen und dann das Hackfleisch zugeben. Es soll eine leichte Bräunung bekommen.
In der Zwischenzeit kocht sicher auch das Nudelwasser, also ab mit den Penne in den Kochtopf.
Dann kommen der Knoblauch und die Champignons in die Pfanne, werden kurz mit angeröstet, dann das Tomatenmark. Dies wird untergerührt, ebenfalls kurz angeröstet und dann sofort mit dem Wein abgelöscht. Schnell mal aufkochen lassen, dann die Sahne, die Erbsen und den Majoran dazugeben und ebenfalls nochmal kurz kräftig aufkochen lassen. Die Hitze dann zurücknehmen und alles nur noch ganz leise schmurgeln lassen, bis die Nudeln gar sind. Das Gericht mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken, dann die abgeschütte(l)ten Nudeln, Petersilie und Käse in die Pfanne geben, alles einmal ordentlich vermischen und gleich aufessen. Dazu schmeckt dann auch der restliche Wein, der nicht im Essen gelandet ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.