Ah, Schokolade!

Schokolade und Pistazien vertragen sich bestens!

Ach, die Griechen… überhaupt, die Südländer – ohne etwas Süßes nach dem Essen darf man nicht vom Tisch aufstehen. Man kann das tun, aber allgemein stößt das auf Unverständnis. Man feiert doch das Leben, wie kann man da so etwas auslassen?? Tzzt, tzzt…

Und dehalb kommt hier: ein formidabler Kuchen; klein, aber oho.

In meine Küche und damit in mein Repertoire gebracht hat ihn Stelios Parliáros, seines Zeichens leitender Patissier bei Aegean Airlines (man hat mich in der Buchhandlung extra darauf hingewiesen, wer er ist und was er tut. Danke, liebe Buchhändlerin. 🙂 )

Man braucht hierzu (für eine Form von 20 cm):

130 g beste Schokolade (z.B. eine Valrhona oder Caillebaut mit 65%)
130 g Butter
100 g Muscovado
4 Eier (M)
130 g Pistazien, geschält und grob gehackt
50 g Pistazien, fein vermahlen
30 g Mehl nach Belieben (robustes Weizenmehl 812 war’s bei mir)
1/2 Muskatnuss, gerieben
Puderzucker

Die Schokolade und Butter werden, grob gehackt, in einem Topf bei milder Hitze zusammen geschmolzen. In der Zeit kann man durchaus die Backform schon gründlich ausbuttern und den Backofen auf 170ºC vorheizen. Die Masse nicht zu lange auf dem Herd lassen, sondern gelegentlich durchrühren und dann sofort etwas abkühlen lassen.
Die Eier werden mit dem Zucker zusammen kräftig aufgeschlagen, bis die Masse schön dick und cremig ist. Dann wird langsam die Schokoladenbutter zugegeben, dabei immer schön weiterrühren. Kurz (!) die Pistazien und das Mehl eher unterheben als -rühren, in die Form geben und ab damit in den Ofen. In etwa 30 min. ist der Kuchen gut – dies bitte mit einem Holzstäbchen oder einem scharfen Messer testen. Er sollte gerade so durch sein. Aus dem Ofen nehmen, auf ein Gitter auslösen und abkühlen lassen. Dann bis zum nächsten Tag warten – der schmeckt nämlich viel besser, wenn er etwas gezogen hat! Reichlich mit Puderzucker einstäuben und zusammen mit Freuden aufessen – der Kuchen ergibt 8 Stücke.

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