… und Kreta auf dem Teller

Wenn man in Kreta so zusammensitzt und plötzlich der große Hunger kommt, hat jeder immer mal schnell einen Salat zusammengewirbelt. Der Klassiker ist bekanntlich der „Choriatikí“, der Dorfsalat, den man auch aus dem griechischen Lokal um die Ecke kennt. Dies hier ist die Luxusversion, in der noch einige Reste aus dem Kühlschrank mitverwertet werden. Das geht ganz schnell, vorausgesetzt, man hat noch Kartoffeln vom Vortag über (hab ich nie…), ansonsten kocht man halt schnell zwei gute Handvoll.

Zur Zufriedenstellung von zwei sonnigen Gemütern nimmt man:

  • 3 dicke Tomaten
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 dicke Handvoll Salzkartoffeln (kalt)
  • 2 hartgekochte Eier
  • 100 g Manouri oder Feta
  • reichlich Dill
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 Handvoll Oliven
  • 2 EL Kapern
  • reichlich Oregano

Als allererstes werden die Eier gekocht und kalt abgeschreckt, sowie die Kartoffeln gekocht (falls nicht im Kühlschrank vorhanden).
Die Tomaten werden in dicke Würfel geschnitten, die Salatgurke geschält und dann ebenso gewürfelt. Die Paprika putzt man und schneidet sie in feine Streifen. Die Zwiebel wird längs in feine Streifen geschnitten. Der Dill wird feingehackt. Das ganze mischt man in einer breiten Schüssel, würzt mit Salz und Pfeffer und schiebt dann alles an den Rand. Jetzt kommen die Kartoffeln in die Mitte.
Die Eier, Oliven und Kapern werden nun dekorativ auf dem Salat ausgebreitet. Es soll ja auch nett aussehen! Auf die Mitte kommt dann noch ein Berg zerkrümelter Manouri oder Feta, darauf reichlich Oregano und dann wird der Salat mit gutem Olivenöl begossen. Bitte nicht zimperlich sein, das sind die Kreter auch nicht, und man braucht ja was, wo man dann mit Brot durchwischen kann… und wer will, bestreut den Salat noch mit etwas Schwarzkümmel und Sesam.
Jetzt noch eine Flasche schönen Rotwein aufziehen – oder im Sommer eisgekühlten Ouzo und Wasser bereitstellen – und sich an der Farbenpracht erfreuen. Kali Orexei!

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