… Illifant für’s Herzblatt

Es gibt im Verlauf des Jahres Ereignisse, die muß man einfach feiern.
Traditionell passiert dies in unserem Haushalt mit einem Kuchen mit Elefant – manchmal auf einer Schokoladentorte, und dieses Mal auf einem Bettchen aus Pistazien und Mandeln.
Dieser Kuchen ist eine persische Variante eines ganz banalen Rührkuchens, dafür aber von den Aromen ganz anders als die deutsche Version, durch das beigefügte Rosenwasser und den Kardamon.

Für einen hübschen Elefantenparkplatz braucht man:

  • 220 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 120 g feingemahlene Pistazien
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • Abrieb und Saft von 1 Zitrone
  • 1 EL Rosenwasser
  • 50 g Mehl
  • 1/2 TL Kardamon
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Natron
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 g Puderzucker
  • Streublüten zum Dekorieren

Als erstes braucht man eine Springform von 24-26 cm – die wird kräftig eingebuttert und kommt dann in den Kühlschrank, bis der Teig fertig ist. Der Backofen darf auch schon auf 170℃ vorgeheizt werden.
Nun werden Butter, Zucker und Eier schön schaumig geschlagen, dann kommen recht rasch die anderen Zutaten – bis auf die letzten drei – hinzu. Bitte die Masse nicht überrühren, sondern die Zutaten nur kurz vorsichtig untermischen, sonst wird der Kuchen nicht schön luftig.
Die Masse kommt nun in die schön gekühlte Form und anschließend in den Backofen, wo sie 40 min. lang schön goldbraun backen darf. Wenn sie zu schnell dunkel wird, bitte mit einem Stück Alufolie abdecken.
Wenn der Kuchen fertig ist, sollte er noch einige Minuten im Backofen, bei etwas geöffneter Tür, auskühlen, damit er nicht zusammenfällt. Dann wird er einfach aus der Form ausgelöst und kommt auf ein Kuchengitter zum Auskühlen.
Wenn der Kuchen dann soweit abgekühlt ist, wird aus Puderzucker und Zitronensaft der Guß gemischt. Bitte den Saft nicht alle auf einmal unterrühren, sondern immer beobachten, wie flüssig die Mischung ist. Zu flüssig ist nicht schön; die Masse sollte eher dickflüssig vom Löffel laufen. Der Guß wird dann zügig auf die Mitte des Kuchens gegossen, und von dort aus kann er sich von selbst nach den Seiten verteilen. Solange er flüssig ist, kann man stellenweise etwas nachhelfen, indem man den Kuchen leicht kippt oder den Guß mit einem Löffel in die Richtung zieht. Dann kommen sofort noch lustig bunte Blümchen drauf (z. B. Rosenblätter oder gemischte Blüten, die gibt’s im gut sortierten Supermarkt oder in Gewürzläden).
Frohes Backen also, und ein schönes Kaffeestündchen.

Der Elefant ist in unserem Haushalt ein traditionelles Extra – mit einer Ausstechform, die auf die Mitte gelegt wurde, ist der aus Cassispulver gestreut worden – weshalb er auch eine leichte Unschärfe in den Kanten hat. Alternativ kann man etwas von dem Guß auf ein kleines Stück Backpapier gießen, auf welches vorher eine Ausstechform gelegt wurde. Dafür läßt sich der Guß auch vorher noch komplett mit einem Tröpfchen Speisefarbe in die Farbe der Wahl bringen.

…. und natürlich weiß auch ich, daß es „Elefant“ heißt, aber wir haben ihm halt diesen Kosenamen verpaßt. 🙂

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